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Auf die richtige Montage kommt es an!

Die fachgerechte Montage von Fenstern und Türen ist Voraussetzung für die einwandfreie Funktion und dauerhafte Gebrauchstauglichkeit.

Auch Wärmeschutz und Dichtheit spielen im Hausbau und in der Sanierung eine große Rolle. Gerade im Anschlussbereich zum Mauerwerk kann es zu starken Wärmeverlusten kommen. Die Praxis zeigt, dass sich gerade in diesem Bereich Tauwasser und Schimmelpilze bilden können. Legen Sie daher Wert auf den richtigen Baukörperanschluss – dieser hängt von einer einwandfreien Montage ab.

Lassen Sie Ihre Fenster und Türen nur von geschultem Personal wie etwa Ihrem Internorm [1st] window partner einbauen. Er garantiert Ihnen den Einbau nach dem Stand der Technik und somit die Einhaltung der Normen, Vorschriften und die Berücksichtigung der bauphysikalischen Grundsätze, die bei der Montage erforderlich sind.

Die besten Produkte – nur so gut wie ihre Montage

Eine fachgerechte Montage garantiert Ihnen:

  • Schutz vor Eindringen von Regen und Wind von außen nach innen
  • Ausgezeichnete Wärme- und Schalldämmung
  • Keine Tauwasserbildung in der Fuge zwischen Fenster und Mauerwerk
  • Die dauerhafte Funktion und Gebrauchstauglichkeit

Worauf müssen Sie bei der Montage Acht geben:

Fensterschitt: Worauf müssen Sie bei der Montage Acht geben (Grafik)
  1. Raumlufttemperatur, Raumluftfeuchte: Die Verbindung zur Mauer (Bauanschlussfuge) muss von innen rundum dauerhaft luftundurchlässig geschlossen werden. Dies verhindert, dass die feuchte, warme Raumluft in die Fuge eindringt, abkühlt und sich Tauwasser und Schimmelpilz bilden.
  2. Wärmedämmung/Schalldämmung: Die mittlere Ebene der Bauanschlussfuge ist vollständig mit Dämmstoff auszufüllen. Diese Ebene übernimmt den Wärme- und Schallschutz, nicht aber die Funktion der Wind- oder Feuchtigkeitsabdichtung.
  3. Außenlufttemperatur, Regen, Wind etc.: Die Verbindung zum Mauerwerk muss von außen rundum dauerhaft winddicht und schlagregendicht sein. Diese Anforderungen gelten nicht nur für das Fenster, sondern auch für den Bereich Fensterbank-Anschluss.
  4. Eigengewicht: Die Lastabtragung erfolgt über Tragklötze, die Befestigung erfolgt über Rahmendübel oder Maueranker (Nägel entsprechen nicht dem Stand der Technik). Die Befestigungsabstände sind abhängig vom Rahmenmaterial.
  5. Bewegungen der Rahmenkonstruktion/des Bauwerks: Verformungen durch Windbeanspruchung und Gebrauchslasten (dagegen Lehnen) und temperaturbedingte Längenänderungen sind durch mechanische Befestigung und Distanzklötze aufzufangen. Vom Bauwerk konstruktionsbedingte Durchbiegungen (speziell bei großen Öffnungen) sind planerisch zu lösen – die Elemente dürfen keine Belastung aus der Konstruktion erfahren.
Modellbeispiel Abdichtung innen (Grafik)

INNEN trennt eine Abdichtung das Raumklima vom Außenklima. Es verhindert, dass sich im Fugenbereich Tauwasser bildet. Eine Dichtungsfolie oder ein dafür geprüfter dauerelastischer Dichtstoff wie etwa Silikon ist hierfür geeignet.
(s. Modellbeispiel)

Modellbeispiel mittlere Abdichtung

Die MITTLERE Abdichtung zwischen Fensterrahmen und Mauer muss vollständig mit wärmedämmendem Material ausgefüllt werden. Sie garantiert den nötigen Wärme- und Schallschutz. (s. Modellbeispiel)

Modellbeispiel Abdichtung aussen (Grafik)

AUSSEN muss die Abdichtung Schutz vor Wind und Schlagregen bieten. Diese Anforderungen gelten nicht nur für das Fenster, sondern auch für den Bereich Fensterbank-Anschluss. (s. Modellbeispiel)

Die Folgen einer nicht nach den anerkannten Regeln durchgeführten Montage

Eine mangelhafte Fenstermontage führt nicht nur zu erhöhten Wärmeverlusten, es können auch erhebliche Feuchtigkeitsschäden, Zuglufterscheinungen und Verringerung des Schallschutzes auftreten. Dadurch können Bauschäden entstehen.

Diese Schäden entstehen dann, wenn das Fenster einfach nur in das Mauerwerk verputzt und auf eine Abdichtung verzichtet wird. Die warme und feuchte Raumluft setzt sich in den Fugen zwischen Fenster und Mauerwerk ab, kühlt ab und es bildet sich Tauwasser. Über kurz oder lang ist ein Schimmelbefall unausweichlich.

Die professionelle Montage nach dem Stand der Technik

Modellbeispiel kurze Aluschale Altbau (Grafik)

Jedes Fenster ist „nach dem Stand der Technik“ einzubauen (Ö-Norm B5320, DIN 4108-7 u. VOB Teil C, EnEV §5 Absatz 1/dauerhaft luftundurchlässig – jeweils in der letztgültigen Fassung).

Das heißt, es sind Regeln einzuhalten, die sowohl in der Praxis als auch in der Theorie als technisch zeitgemäß und richtig anerkannt sind. Darüber hinaus müssen auch die gesetzlichen Verordnungen zur Energieeinsparung sowie zum Wärme-, Schall- und Feuchteschutz beachtet werden.

Modellbeispiel für verbesserte Dämmung und Wärmebrückenvermeidung

Kurze Alu-Schale zur Vermeidung von Wärmebrücken und Erhöhung der Schlagregensicherheit

Montage Neubau

Modellbeispiel Innere Abdichtung Neubau (Grafik)

Modellbeispiel für den Neubau

Innere Abdichtung mit Folie

  1. Wärme- bzw. Schalldämmung
  2. Dichtfolie außen, diffusionsoffener als innen (schlagregendicht, winddicht)
  3. Putzanschlussleiste außen oder vorkomprimiertes Dichtband, diffusionsoffener als innen (schlagregendicht, winddicht)
  4. Dichtfolie innen (luftdicht)

Je nach Einbausituation können auch andere geeignete Materialien (dauerelastischer Dichtstoff, spezielle Putzanschlussleiste) verwendet werden.

Tipps und Hinweise zum Raumklima

Auch wenn Ihre Fenster korrekt nach dem Stand der Technik montiert werden, kann es zu Tauwasser- und Kondensatbildung kommen. Das ist eine natürliche, physikalische Erscheinung.

Wie bildet sich Tauwasser?
Kondensat bildet sich, wenn feuchte, warme Luft auf eine kalte Oberfläche trifft. Warme Luft kann erheblich mehr Wasser binden als kalte. Kühlt sich dann die warme Luft ab (z. B. an einer Fensterscheibe), schlägt sich der überschüssige Wasseranteil der Luft als Tauwasser nieder.

Wie vermeiden/vermindern Sie Tauwasser an den Glasscheiben?
Eine optimale Wärmedämmung durch dichte Fugen, Isolierverglasungen und Dämmschichten spielt heute eine große Rolle. Die feuchte, warme Luft bleibt dadurch aber im Raum. Deshalb müssen Sie selbst für die Feuchtigkeitsregulierung in Ihren Wohnräumen sorgen - durch ausreichendes Lüften und die richtige Raumtemperatur. Optimal dabei ist eine Temperatur von ca. 20° C bei etwa 50 % relativer Luftfeuchtigkeit, die nicht nur in den Räumlichkeiten, sondern auch in den Fensterleibungen vorherrschen sollte. Je tiefer die Temperatur sinkt und/oder die Feuchtigkeit steigt, um so eher bildet sich Tauwasser.

Wie lüften Sie richtig?
Öffnen Sie Ihre Fenster mehrmals am Tag für fünf Minuten vollständig. Sorgen Sie dabei für einen Durchzug, damit die feuchte Raumluft durch trockene Außenluft getauscht werden kann. Die Raumtemperatur sinkt zwar für einige Minuten ab, die Wärmespeicher wie Wand, Decke, Boden oder Möbel kühlen in dieser Zeit jedoch nur minimal ab. Die frische Luft erwärmt sich rasch wieder und der Energieverlust ist minimal.

Neben der fachgerechten Montage ist auch die richtige Pflege und Wartung der Internorm-Qualitätsprodukte von großer Bedeutung.