Aufmerksame I-blog-Leser erfahren viel über Fenster. Vor allem: Neue Fenster rechnen sich dank der eingesparten Energie- und Heizkosten schon nach wenigen Jahren und bereiten den Besitzer:innen bei entsprechender Pflege und Wartung mehrere Jahrzehnte lang Freude. Doch irgendwann kommt auch das beste Fenster in die Jahre. Dann stellt sich die Frage: Lohnt sich eine Reparatur noch oder wird es Zeit für die „große Lösung“, den Tausch? Reparieren oder sanieren – wir legen in diesem Beitrag dar, was für das eine oder andere spricht. Außerdem verraten wir euch, welchen Beitrag Europas Fenstermarke Nummer Eins in beiden Fällen leisten kann.
Oberflächlich betrachtet besteht ein
Klassische Fensterschäden? Nun, zunächst kann es passieren, dass ein Fenster nicht mehr ganz dicht ist und sich nur mit erhöhtem Kraftaufwand öffnen und schließen lässt. Ein Fall für die jährliche Fensterwartung, denn hier werden unter anderem Fensterflügel nachjustiert, bewegliche Beschlagsteile geölt und nötigenfalls Dichtungen getauscht. Letzteres passiert, wenn die Dichtungen offensichtliche Schäden aufweisen oder sich bei Mehrfachverglasung zwischen den Scheiben Reif bildet.
Fachkräfte können auch Schäden an der Mechanik reparieren, Beschläge oder Griffe austauschen, Risse an Alu-, Kunststoff- und Holzoberflächen beseitigen und beschädigte Scheiben ersetzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, viele ältere Fenstermodelle mit moderner Sicherheitstechnik, Sonnen- und Insektenschutz nachzurüsten. Ob sich all das lohnt oder es Zeit für neue Fenster wird, ist im Endeffekt das Ergebnis einer Kosten-Nutzen-Analyse.
Wie gesagt, ein Fensterleben ist mehrere Jahrzehnte lang. Will man also ein 15 Jahre altes Fenster reparieren oder nachrüsten, kann man davon ausgehen, dass man von dieser Maßnahme 15 weitere Jahre profitiert. Hat das Produkt hingegen schon 30 Jahre auf dem Buckel, steht eine aufwendige Reparatur nicht mehr im richtigen Verhältnis zum erwartbaren Ertrag. Ein weiteres Kriterium ist der veranschlagte Reparaturaufwand, der im Extremfall sogar die Sanierungskosten übersteigt.
Nicht zuletzt ist gerade in Zeiten hoher Energie- und Heizkosten das Einsparungspotenzial durch neue Fenster zu berücksichtigen. Bis zu 30 Prozent der Wärme eines Hauses entweichen über veraltete Fenster. Mit einer Dreifach-Isolier-Verglasung spart man bis zu 900 Liter Heizöl im Jahr, das sind mit den Preisen von März 2023 als Berechnungsbasis über 1.100 Euro.
Anderes Beispiel: Wird ein 150-Quadratmeter-Haus mit ungefähr 50 Quadratmetern Glasfläche von Einfach- auf Dreifachverglasung umgestellt, sinken die Haushaltskosten bei einer Gasheizung um rund 3.500 Euro und bei einer Stromheizung sogar um mehr als 4.500 Euro – ganz zu schweigen vom Klimaeffekt durch die CO2-Einsparung. Die Investition für den Fenstertausch rechnet sich somit spätestens nach zehn Jahren. Berücksichtigt man außerdem die Wertsteigerung der Immobilie durch neue Fenster, schlägt das Pendel in vielen Fällen in Richtung Sanierung aus.
In jedem Fall lohnt sich beim Fenster eine professionelle Beratung. Das