Wenn ein Einbrecher ins Haus einzusteigen versucht, passiert das in rund 90% der Einbrüche über Fenster oder Türen. Zum Großteil verschaffen sich die Einbrecher dabei Zutritt über das Aushebeln oder Aufdrücken der Flügel. Welche Basissicherheit jedes Fenster aufweist und wie sich die Internorm-Verriegelung I-tec Secure von einer herkömmlichen Fenstersicherung unterscheidet, erfahrt ihr in diesem Blog-Beitrag.
Jedes Fenster verfügt über eine Standardsicherheit. Für eine perfekte Verriegelung ist jedes Fenster mit
Bei Internorm verfügen einige Fenster zudem über verdeckt liegende Beschläge. Dabei sind die Beschläge im Falz zwischen Flügel- und Blendrahmen eingebaut und bei geschlossenem Flügel nicht sichtbar. Dies ist nicht nur optisch ansprechend, sondern es wird den Eindringlingen auch schwer gemacht, das Fenster aus den Scharnieren zu heben.
Auch das Fensterglas ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Standardmäßig besteht eine Fensterverglasung immer aus mehreren Glas-Schichten, welche miteinander durch einen Abstandhalter verbunden sind. Je nach Klassifizierung kann ein Fenster über eine durchwurfhemmende Verglasung (P1A-P5A) bis hin zu einer einbruchhemmenden Verglasung (P6B-P8B) verfügen.
Die Basissicherheitskomponenten eines Fensters können zusätzlich mit diversen Techniken adaptiert werden:
Elektronische Überwachung
Im Fenster können profilunabhängig zusätzlich Verschlusssensoren integriert werden, wodurch bequem über Tablet oder Smartphone kontrolliert werden kann, ob das Fenster geöffnet oder geschlossen ist. Vorrangig wird die Überwachung zur Einbindung in eine Alarmanlage verwendet.
Sicherheitsglas
Bei Internorm kann man sich mit einem Sicherheitsglas zusätzlich vor Einbrüchen schützen. Das Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) ist besonders stoßfest und beim Verbundscheiben-Sicherheitsglas (VSG) bricht das Glas nicht auseinander, sondern bleibt an einer reißfesten Folie haften. Damit wird die Verletzungsgefahr durch ein gebrochenes Fenster eingeschränkt und ein Durchgreifen bzw. -steigen ist kaum möglich. Eine zusätzliche Einbruchsicherheit bietet die
Versperrbare Fenstergriffe
Auch die
Tipp: Mit dem Secustik-Griff bietet Internorm einen patentierten Sperrmechanismus, wodurch ein Verschieben des Beschlages von der Außenseite verhindert wird. Secustik unterstützt die Basissicherheit, ist jedoch kein Ersatz für den abschließbaren Fenstergriff.
Mit der
Da es keine Schließteile gibt, ist das Fenster auch optisch ansprechend. Die glatten Oberflächen erleichtern außerdem die Reinigung und Pflege des Fensters.
Eine wichtige Kategorisierung der Fenster hinsichtlich ihrer Sicherheit sind die sog. Widerstands- bzw. Sicherheitsklassen. Die europäische Prüfnorm DIN EN 1627 führt die unterschiedlichen Klassen für einbruchhemmende Bauteile wie Fenster, Türen, Vorhangfassaden oder Gitterelemente auf. Für die Ermittlung der Klassifizierung durchlaufen die Bauelemente ein Prüfverfahren, bei welchem die Widerstandfähigkeit der jeweiligen Elemente unter bestimmten Kriterien und Szenarien überprüft wird. Je nach Ergebnis werden die Elemente in verschiedene Widerstandsklassen RC…, aus der englischen Bezeichnung Resistance Class, unterteilt.
Generell verfügen die Fenster in Privathäusern oder -wohnungen meist über die Klassen RC1N-RC3. Für Wohnungen und Häuser in Stadtgebieten wird je nach Lage die Sicherheitsklasse RC1N bzw. RC2N, für freistehende oder abgelegene Häuser wird RC2 empfohlen. Es gilt: Je höher die Klasse (RC1N, RC2N, RC2, RC3 und bei Sicherheitsgebäuden oder Geschäftsgebäuden RC4-RC6), desto schwieriger wird es für Einbrecher in ein Zuhause einzudringen.
Was unterscheidet nun die I-tec Secure Verriegelung von einer herkömmlichen Fenstersicherung? Eine klare Differenzierung zeigt sich in den Beschlägen. Verfügen herkömmliche Fenster über Verschlusszapfen bzw. Pilzzapfen, ist die I-tec Secure Verriegelung mit integrierten Klappen ausgestattet. Insbesondere beim Versuch, das Fenster auszuhebeln, bietet die I-tec Secure damit maximalen Widerstand. Herkömmliche Fenster befinden sich meist in der Widerstandsklasse RC1N-RC2N. Mit der I-tec Secure Verriegelung erreichen die Beschläge schon serienmäßig die Widerstandsklasse RC2 (für Fenster in RC2 muss ein abschließbarer Griff und P4A-Verglasung vorgesehen sein). I-tec Secure für Kunststoff- und Kunststoff-Alu-Fenster ist bereits standardmäßig in der neuen Internorm-Fenstergeneration KF 520 integriert und auf Wunsch sogar bis zu einer Sicherheitsklasse von RC3 erweiterbar.
Zusammengefasst bieten Fenster mit einer I-tec Secure Verriegelung im Vergleich zu herkömmlichen Fenstern, noch zuverlässigeren Einbruchschutz und sorgen damit für ein sicheres Wohngefühl im Eigenheim.